Diese Möglichkeit ist in Verowa absichtlich ausgeschlossen, da sie in der Praxis aus mehreren Gründen heikel ist:
- Regelmässige Veranstaltungen (der Kirchgemeinde) sollen immer Priorität haben, auch wenn sie nicht weit im Voraus eingetragen wurden.
- Externe Anfragen beziehen sich oft nicht auf einen bestimmten Raum. Wenn die Hausdienst-Mitarbeitenden das Bedürfnis kennen, weisen sie mit ihrer Erfahrung den passenden zu.
- Bei einigen Veranstaltungen benötigen die Hausdienst-Mitarbeitenden zusätzlich Zeit fürs Einrichten oder Aufräumen. Nur sie können diese Zeit verlässlich einschätzen.
- Bei Vermietungen geht es nicht nur um die Verfügbarkeit von Räumen und Geräten, sondern auch der Hausdienst muss genügend Kapazität haben, den Mehraufwand zu leisten (öffnen, schliessen, kontrollieren etc.).
- Je nach Anlass müssen die Hausdienst-Mitarbeitenden auch auf die Lautstärke im Nebenzimmer Rücksicht nehmen. Automatische Systeme können das nicht leisten.
- Gewisse Gruppierungen sollen z.B. aus ethischen Gründen in der Kirche keinen Raum reservieren dürfen. Die Kirchenpflege muss die Möglichkeit haben, ein Veto einzulegen.
- Es ist evtl. heikel, die Belegung der einzelnen Räume öffentlich zu machen. Bspw. könnte aus einer geringen Auslastung eines einzelnen Raums der Schluss gezogen werden, die Kirchgemeinde verfüge über zu viele Immobilien.
Natürlich könnte der Gast den Raum provisorisch reservieren und der Hausdienst gibt dann sein Ok dazu. In der Praxis hat es sich aber gezeigt, dass nachträgliche Abweisungen oft schwierig zu kommunizieren sind.
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